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Dropbox verschärft Sicherheitsmaßnahmen

08.08.2012

Dropbox verschärft SicherheitsmaßnahmenIm Support-Forum von Dropbox hagelte es Beschwerden: Nachdem ein Hacker das Konto eines Dropbox-Mitarbeiters mit gestohlenem Passwort geknackt hatte, wurden Nutzer mit Spam-Mails überflutet.
Nach der Spam-Attacke zieht Dropbox Konsequenzen: Die Zugangssicherheit des Datendienstleisters wird verbessert, Nutzer können künftig anhand eines neuen Login-Verlaufs genau nachverfolgen, ob sich fremde Menschen über ihr Konto eingeloggt haben. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, sich auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung festzulegen. So wird nicht nur das Passwort abgefragt, sondern gleichzeitig ein Code an die angegebene Mobiltelefonnummer verschickt, der zusätzlich zur Anmeldung angegeben werden muss.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Passwörter so kompliziert wie möglich zu gestalten. Also mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Außerdem sollte man sich natürlich für jede Seite ein neues Passwort ausdenken. Und keine Sorge: Für alle, die kein Elefantengedächtnis vorweisen können, gibt es sogenannte Passwortmanager (z.B. KeePass), die sich die Passwörter verschlüsselt für den User merken.

Solch einen Passwortmanager könnte man auch Dropbox empfehlen – schließlich war die Veröffentlichung der Nutzerdaten nicht die erste Panne des angeblichen Datenhüters. Bereits im letzten Jahr hatte der Fehler eines Programmierers dazu geführt, dass man sich über vier Stunden lang mit jedem beliebigen Passwort bei den Nutzerkonten anmelden konnte.

Quellen: computerwoche.de, welt.de
Bild: © Aleksandr Bedrin - fotolia.com





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