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Deutschland: Google trickst Safari aus – das wird teuer! | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler







 
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Google trickst Safari aus – das wird teuer!

08.08.2012

Google trickst Safari aus – das wird teuer!Ahnungslos haben Safari-Nutzer sich auf die löbliche Standardeinstellung ihres Browsers verlassen. Bei Safari sind Cookies von Dritten oder Werbeanbietern nämlich im Gegensatz zu allen anderen Browsern von vornherein verboten, doch Google war das bis Ende letzter Woche anscheinend ziemlich egal.
Ahnungslos haben Safari-Nutzer sich auf die löbliche Standardeinstellung ihres Browsers verlassen. Bei Safari sind Cookies von Dritten oder Werbeanbietern nämlich im Gegensatz zu allen anderen Browsern von vornherein verboten, doch Google war das bis Ende letzter Woche anscheinend ziemlich egal.

Nach einem Bericht des Wall Street Journals hat Google die Standardeinstellungen des Apple-Browsers kurzerhand umgangen, um für sich und seine Werbepartner die Speicherung von durchaus lukrativen Daten zu ermöglichen. Bestimmte Anzeigen wurden mit einem Code versehen, der vorgaukelte, dass der User ein Formular an Google senden wolle. In diesem Fall erlaubt Safari die Cookies von Drittanbietern ausnahmsweise. Nachdem das Wall Street Journal um Stellungnahme gebeten hatte, hat Google die Codes entfernt.

Ziemlich scheinheilig wirkt die Rechtfertigung des Unternehmens: Eingeloggten Google-Nutzern sollte dieselbe Funktionalität wie Nutzern anderer Browser geboten werden, auf keinen Fall seien persönliche Daten abgegriffen worden. Außerdem seien die Cookies sowieso nur 12 bis 24 Stunden aktiv gewesen – als ob diese Zeit nicht reichen würde, um Daten über User auszulesen. Nicht bestritten wurde, dass die Cookies ohne Zustimmung der Nutzer gesammelt wurden und dass damit Werbetracking durchgeführt wird. Sogar Werbenetzwerke konnten diesen Vorwurf bestätigen.

Diese Unverfrorenheit wird Google höchstwahrscheinlich teuer zu stehen kommen: Die Nachrichtenagentur ´Reuters´ berichtet, dass die Federal Trade Comission (FTC) von Google über 20 Millionen Dollar fordert. Allerdings handelt es sich um ein Konsenzabkommen – die Ermittlungen gegen Google würden mit der Zahlung komplett eingestellt werden. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, doch sind Zweifel durchaus berechtigt, dass die Geldstrafe Google dazu bringen wird, in Zukunft auf den dreisten Datenklau zu verzichten.

Quellen: winfuture.de, business.chip.de
Bild: © shoot4u - fotolia.com






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