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Deutschland: „Firefox OS“ – Mozilla mischt mit | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler







 
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„Firefox OS“ – Mozilla mischt mit

10.07.2012

„Firefox OS“ – Mozilla mischt mitMit Firefox OS wird Mozilla Anfang 2013 ein auf Linux basierendes Open-Source-Betriebssystem auf den Markt bringen.
Apps sollen darunter in einer Version des Browsers Firefox ausgeführt werden. Durch diese Spezifikation ist Firefox OS für die Verwendung von Websites und Web-Anwendungen optimiert. Web-Apps können dabei zusätzlich auf Smartphone-Funktionen wie Gyroskop und die Kamera zugreifen.

Das Design des Betriebssystems wirkt wie eine Nachahmung des Desktops von Chrome OS sowie webbasierten HTML5-Anwendungen. Die Programmierschnittstellen, welche es dem mobilen System ermöglichen, auf integrierte Funktion wie beispielsweise die Kamera zuzugreifen, befinden sich zur Zeit aber noch in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Die ersten Geräte für das Betriebssystem sollen zunächst nur in Brasilien auf den Markt kommen. Hergestellt werden diese von den chinesischen Unternehmen ZTE und TCL. Laut einer Pressemitteilung handelt es sich dabei um Smartphones, die mit Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm ausgestattet sind.

Bisher ist Firefox im Mobilfunkbereich noch so gut wie nicht vertreten. Erst seit kurzer Zeit ist eine von Grund auf überarbeitete Version für Android erhältlich. Vor allem angesichts der Einschränkungen für Browser unter iOS, Windows Phone und Windows RT ist es für Mozilla schwierig, auf mobilen Geräten Fuß zu fassen. Das Unternehmen hofft daher, dass Firefox OS die Entwicklung von günstigen Smartphones ermöglicht und somit eine Nische findet, welche die dominierenden Plattformen Android und iOS bisher noch nicht beherrschen. "Unser OS für mobile Geräte wird uns bei unserer Mission helfen, fortschrittliche Web-Technologien anzubieten, die Hindernisse für Nutzer und Entwickler aus dem Weg schaffen", so Mozilla-CEO Gary Kovacs in einer Pressemeldung. "Die große Zahl von Mobilfunkanbietern und Herstellern, die diese Bemühungen jetzt unterstützt, bringt zusätzliche Ressourcen."

Quelle: www.zdnet.de
Bild: © chagin - Fotolia.com





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