Deutschland: Cyber - Angriff aus Nordkorea? | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Cyber - Angriff aus Nordkorea? |
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14.06.2012
Für die Attacken verantwortlich ist laut einem Bericht des US–Senders „Fox News“ das kommunistische Nordkorea. Hierbei beruft sich der Sender auf Aussagen von Mitarbeitern des US–Verteidigungsministeriums. So seien in den USA unter anderem die Seiten des Weißen Hauses, des Pentagon, des Außenministeriums sowie die der New Yorker Börse betroffen gewesen. Da es den Hackern bisher nicht gelang, die Sicherheitsvorkehrungen der Websites zu überwinden, blieben die Angriffe jedoch größtenteils wirkungslos.
Ziel der Attacke war es, mit einer großen Zahl von Zugriffen durch sogenannte „Zombie Computer“ die oben genannten Internetseiten zu überlasten. Für diesen Vorgang sollen rund 12000 Computer in Südkorea und 8000 weitere im Ausland genutzt worden sein. Dazu infizierte man sie im Vorfeld mit einem speziellen Virusprogramm, das diese PCs dann gleichzeitig zum Aufruf der Websites veranlasste. Gemeinhin bezeichnet man diese Methode auch als Denial–of–Service–Attacke. Geheime Informationen sollen während des Angriffs allerdings nicht nach außen gelangt sein. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur „Yonhap“ berichtete, seien mehrere Abgeordnete in Seoul durch den Geheimdienst ihres Landes darüber informiert worden, dass der kommunistische Norden Koreas hinter den Attacken stehe. Schon im Mai hatten südkoreanische Medien unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtet, dass das nordkoreanische Militär circa hundert Hacker beschäftige, welche es speziell auf die Computernetze südkoreanischer und amerikanischer Streitkräfte abgesehen haben. Aus Ermittlungskreisen heißt es, die Tatsache, dass die Internetseiten nach dem Angriff noch Tage später betroffen seien, deute zumindest auf ein ungewöhnlich durchdachtes Vorgehen hin. Quelle: www.spiegel.de Bild: © flashpics - fotolia.com ![]() Stuxnet als gezielter Cyberangriff auf den Iran? In seinem neu erschienen Buch will David E. Sanger, Washington-Korrespondent der „New York Times“ nachgewiesen haben, dass die Stuxnet – ... ![]() Microsoft veröffentlicht Windows 8 Release Preview Microsoft hat am Donnerstag und somit bereits früher als ursprünglich angekündigt, seine Windows 8 Release Preview veröffentlicht. Diese kann ... ![]() Google präsentiert World Wonders Project In Zusammenarbeit mit der UNESCO und dem World Monuments Fund hat Google ein neues Projekt ins Leben gerufen, welches 132 historische oder als ... Kommentar von Herbert Lehner am 14.06.2012 um 10:53 Uhr:
Es gibt in der deutschen Orthografie, wie auch in der der meisten anderen europäischen Sprachen, verschiedene Arten von horizontalen Strichen mit unterschiedlicher Funktion, und zwar seit Jahrhunderten und mit gutem Grund. Der Bindestrich verbindet zwei Wörter zu einem. Um diese enge Verbindung anzudeuten, ist er kurz und die beiden Wörter werden ohne Abstand angeschlossen, z. B. US-Regierung. Etwas anderes ist der Gedankenstrich. Er trennt einen Einschub oder dergleichen vom übrigen Text ab ‒ darum ist er länger und wird von den benachbarten Wörtern mit einem Abstand abgesetzt. Genau genommen sollte das jedes Schulkind wissen. Bei jemand, der nur gelegentlich eine Notiz zum Blumengießen oder einen Einkaufszettel schreibt, wollen wir auch nicht so streng sein. Wer aber regelmäßig Texte an die Öffentlichkeit gibt, sollte sich meiner Meinung nach an die etablierten, das Lesen erleichternden typografischen Regeln halten. Ich weiß, dass ich mit solchen Einlassungen heutzutage hoffnungslos altmodisch und pedantisch erscheine, aber mich stört das beim Lesen, der fälschlich gesetzte Gedankenstrich (der noch dazu bei den meisten Textsystemen mehr Aufwand beim Eingeben erfordert) unterbricht den Lesefluss und führt auf eine falsche Spur. Wenn Softwareentwickler, die ja eigentlich ihre Leserschaft ausmachen sollen, einen ebenso lässigen Umgang mit den Regeln der jeweiligen Programmiersprachen pflegen würden, hätten sie große Probleme bei der Ausübung ihres Berufs. Mit freundlichen Grüßen Herbert Lehner |
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Bereits seit mehr als einer Woche sind neben einigen südkoreanischen Websites auch mehrere Seiten der US-Regierung das Ziel einer Cyber–Attacke. Vereinzelt wurden diese durch den Angriff sogar kurzzeitig lahmgelegt.

























Sehr geehrter Herr Lehner,
vielen Dank für Ihren ausführlichen Beitrag! In diesem Fall muss ich jedoch den Redakteur in Schutz nehmen, da die von Ihnen völlig korrekt angemerkten Verfehlungen von formatierungsbedingten Ursprung sind. Diese sind offenbar bei der Übernahme in unser System entstanden. Wir haben den betreffenden Text nun manuell überarbeitet und werden in Zukunft besonders Augenmerk auf diesen Umstand legen.
Mit freundlichen Grüßen,
Philipp Preischl
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